Die bekanntesten Studentenzeitungen Deutschlands

Deutschland ist das Land mit den meisten Zeitungen und Zeitschriften. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass es hierzulande eine Reihe von Studentenzeitungen gibt, die sich im Lauf der Zeit einen Namen gemacht haben. Nicht alle verfügen über enorme Auflagen, doch gibt es sie bereits seit einigen Jahrzehnten. Hier sind einige der bekanntesten Studentenzeitschriften.

Ruprecht

Die Studentenzeitung hat derzeit eine Auflage von rund 10.000 und erscheint sechsmal pro Jahr. Sie zählt somit zu den auflagenstärksten Zeitungen dieser Gattung. Die Zeitschrift ist kostenlos erhältlich und wird an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg verteilt. Einen thematischen Schwerpunkt dieser seit 1987 regelmäßig erscheinenden Zeitung bildet die regionale Hochschulpolitik. Daneben werden aber auch kulturelle und gesellschaftliche Themen behandelt, die für Studenten interessant sind. Die Zeitung sieht sich als unabhängiges Blatt und ist keiner politischen Richtung verpflichtet.

Semesterspiegel

Das Studentenmagazin ist eines der bekanntesten in ganz Deutschland. Es richtet sich an Studenten in Münster. Seit dem Jahr 1954 erscheint die Zeitung regelmäßig. Gestaltet wird das Blatt vom Herausgeberausschuss, der aus sieben Studenten der westfälischen Wilhelms-Universität in Münster besteht und für jeweils ein Jahr gewählt wird. Auch dieses Medium informiert die Studierenden vorwiegend über spezifische Hochschulthemen. Doch auch gesellschaftspolitische Fragen werden aufgeworfen und laden zur Diskussion ein. Die Zeitung wird in der Universität sowie in universitären Einrichtungen zur freien Entnahme für alle Interessierten ausgelegt.

Akrützel

Akrützel ist eine der renommiertesten Studentenzeitschriften in Deutschland. Ihre Geschichte begann im Jahr 1989, und seit März 1990 erscheint das Blatt während der Vorlesungszeit regelmäßig alle zwei Wochen. Die Auflage beträgt 5.000 Stück. Kolportiert wird die Zeitung an der Universität in Jena. Schwerpunkte sind Hochschulthemen, die vor allem die Ernst-Abbe-Hochschule und die Friedrich-Schiller-Universität in Jena betreffen. Eine Besonderheit dieser Studentenzeitung ist der Umstand, dass die Redaktionssitzungen öffentlich zugänglich sind. Zusammengesetzt ist das Redaktionsteam aus insgesamt 25 Studenten sowie einem hauptberuflich tätigen Chefredakteur.