Zeitungen für Studenten

Unter einer klassischen Studentenzeitung versteht man in der Regel ein Printmedium, das von Studenten für Studenten gestaltet wird. Heute werden diese Publikationen jedoch vielfach online veröffentlicht.

Inhalt von Studentenzeitungen

Der Inhalt der einzelnen Studentenzeitungen lässt sich in drei Kategorien unterteilen:

  • Zeitungen, die von Studentenvertretungen geschrieben werden, befassen sich hauptsächlich mit universitäts-internen Themen, wie Studiengänge, Prüfungen und so weiter. Diese Magazine finanzieren sich hauptsächlich über Gelder aus dem Studierendenausschuss, des Studentenrates oder Fachschaftsvertretungen.
  • Studentenzeitschriften, die von Studierenden erstellt werden, die keinem Gremium angehören. Dabei handelt es sich vorwiegend um studentische Stadtzeitschriften, die auch die regionale Kulturszene zum Inhalt haben.
  • Regionale und bundesweite Studentenmagazine. In Deutschland existieren einige dieser überregionalen Magazine, die von großen Zeitungsverlagen herausgegeben werden. Dazu zählen beispielsweise die Zeitschriften Audimax oder Unicum. Dabei handelt es sich hauptsächlich um redaktionell professionell gestaltete Zeitungen. Die Mitarbeiter werden genauso wie bei einer herkömmlichen Zeitung bezahlt und erhalten für ihre Tätigkeit ein Honorar. Auch Anzeigenverkäufer sind bei diesen Blättern tätig.

Die Geschichte der Studentenzeitungen

Studentenzeitschriften haben eine lange Tradition. Die ersten Magazine erschienen bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In der Anfangsphase waren diese Medien jedoch einer strengen Zensur ausgesetzt und wurden meist nach kurzer Zeit wieder eingestellt. Viele dieser Zeitschriften äußerten sich kritisch zu gesellschaftlichen und politischen Veränderungen. In Deutschland kamen vor allem nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs einige Studentenzeitungen auf. Bekannt waren beispielsweise die Zeitung Akut in Bonn, der Münsteraner Semesterspiegel oder die Tübinger Notizen.

Die meisten dieser Medien beschäftigten sich in erster Linie mit den universitären Strukturen. Aber auch die aktuelle Politik war und ist immer wieder Thema. Finanziert werden diese Publikationen überwiegend aus Mitteln der Studentenvertretungen. Einige Zeitschriften werden durch die Studenten jedoch mithilfe von Werbung finanziert. Durch die Online-Verbreitung der Publikationen versucht man hauptsächlich, den Leserkreis zu erweitern und Druckkosten einzusparen. Eine wirkliche Einsparung ist dabei jedoch nicht zu erkennen.